Solarspeicher – So nutzen Sie Solarstrom auch nachts
Stellen Sie sich vor, Sie könnten den Strom Ihrer Solaranlage nicht nur tagsüber, sondern rund um die Uhr nutzen. Solarspeicher machen genau das möglich. Sie speichern überschüssige Solarenergie, sodass sie Ihnen jederzeit zur Verfügung steht – abends, nachts oder an bewölkten Tagen.
Damit reduzieren Sie Ihre Stromkosten, werden unabhängiger vom öffentlichen Netz und tragen aktiv zur Energiewende bei. Moderne Batteriespeicher sind effizient, langlebig und lassen sich flexibel in Ihr Zuhause integrieren.
Erleben Sie, wie Ihr Solarstrom auch nachts arbeitet – für mehr Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit.
Themen im Überblick
- Was ist ein Solarspeicher für PV-Anlagen?
- Aufbau und Technik
- Vorteile & Nachteile von Batterietechnologien im Vergleich
- Darum lohnt sich ein Solarspeicher
- Welche Arten von Solarspeichern gibt es?
- Kosten & Wirtschaftlichkeit
- Installation und Integration in das Stromnetz
- Empfehlung – hochwertige Batteriespeicher
- Unsere Solarspeicher-Lösungen
- Fazit
- FAQ – Meist gestellte Fragen zum Thema
Was ist ein Solarspeicher für PV-Anlagen?
Ein Solarspeicher ist ein Batteriespeichersystem, das überschüssige Solarenergie einer Photovoltaikanlage speichert. Tagsüber produziert eine Photovoltaik-Anlage oft mehr Strom, als benötigt wird.
Ohne Stromspeicher würde dieser ungenutzte Strom ins öffentliche Netz eingespeist. Mit einem Stromspeicher kann der erzeugte Strom jedoch gespeichert und dann genutzt werden, wenn die Photovoltaikanlage keinen Strom produziert – etwa um Nachts das E-Auto zu laden.
Statt teuren Netzstrom zu kaufen, nutzen Sie so Ihren selbst erzeugten Strom noch effizienter. Das senkt die Stromkosten und reduziert die Abhängigkeit vom Energieversorger. Gleichzeitig trägt ein Stromspeicher zur Sicherheit der Energieversorgung bei, da er als Notstromlösung genutzt werden kann.
Aufbau und Technik
Ein Solarstromspeicher ist eine Kombination aus mehreren Komponenten, um eine zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen:
- Batterie: Die Batterie ist das Herzstück des Energiespeichers. Je nach Kapazität speichert sie genug Strom, um ein Haus über Nacht oder sogar über mehrere Tage hinweg zu versorgen.
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Photovoltaik-Wechselrichter: Eine Photovoltaikanlage erzeugt Gleichstrom (DC), der in Wechselstrom (AC) umgewandelt werden muss, damit er genutzt werden kann. Der integrierte Wechselrichter übernimmt diese Aufgabe und steuert gleichzeitig die Stromverteilung zwischen Solaranlage, Stromspeicher und dem öffentlichen Netz.
- Kapazität: Die Speichergröße bestimmt, wie viel Energie auf einmal gespeichert werden kann. Typische Kapazitäten liegen zwischen 5 kWh und 20 kWh – das reicht aus, um eine autarke Stromversorgung sicherzustellen.
- Energiemanagement-System: Dieses System überwacht und steuert den Energiefluss zwischen Solaranlage, Batteriespeicher und Haus. Moderne Speichersysteme sind oft mit Smart-Home-Technologie kompatibel und lassen sich über eine App steuern.
- Datenlogger und Monitoring: Der Datenlogger erfasst die Leistung, den Ladestand und den Verbrauch der Batterie. Diese Informationen sind wichtig, um die Energieeffizienz zu maximieren.
Vorteile & Nachteile von Batterietechnologien im Vergleich
Die Wahl der richtigen Technologie ist entscheidend für die Effizienz und Langlebigkeit eines Speichersystems.
Darum lohnt sich ein Solarspeicher
Mit einem Solarspeicher optimieren sie ihren kompletten Energiehaushalt. Deswegen lohnt sich ein Solarspeicher gleich aus mehreren Gründen.
Höhere Eigenverbrauchsquote
Eine PV-Anlage produziert tagsüber oft mehr Solarstrom, als direkt verbraucht wird. Ohne einen Stromspeicher wird dieser überschüssige Strom ins öffentliche Stromnetz eingespeist, während nachts wieder teurer Netzstrom bezogen werden muss.
- Ohne Stromspeicher: Der Eigenverbrauchsanteil liegt typischerweise nur bei 30 %.
- Mit Stromspeicher: Der Eigenverbrauchsanteil kann auf bis zu 70 % gesteigert werden.
Ein höherer Eigenverbrauch bedeutet also weniger Abhängigkeit vom Netzstrom und eine bessere Nutzung der eigenen Solarenergie.
Geringere Energiekosten und Schutz vor steigenden Strompreisen
Die Strompreise steigen kontinuierlich. Ein Solarspeicher hilft dabei, sich gegen diese Preiserhöhungen abzusichern.
- Kosteneinsparung: Durch die Nutzung des eigenen Solarstroms sinkt der Bedarf an teurem Netzstrom.
- Langfristige Einsparungen: Auch wenn die Anschaffungskosten für einen Stromspeicher anfangs hoch erscheinen, amortisieren sie sich durch gesenkte Energiekosten oft innerhalb von 8–12 Jahren.
- Schutz vor Strompreiserhöhungen: Da weniger Netzstrom benötigt wird, sind Haushalte weniger von steigenden Strompreisen betroffen.
Ein Solarspeicher ist also nicht nur eine ökologische, sondern auch eine wirtschaftlich sinnvolle Investition.
Umweltfreundlich & nachhaltig
Ein Stromspeicher trägt nicht nur zur persönlichen Energieunabhängigkeit bei, sondern auch zur Nachhaltigkeit.
- CO₂-Fußabdruck senken: Weniger Netzstrom bedeutet weniger Verbrauch von fossilen Brennstoffen.
- Energie nachhaltig nutzen: Solarstrom, der gespeichert wird, kann effizienter genutzt werden.
- Förderung der Energiewende: Wer in einen Solarspeicher investiert, unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien.
Unabhängigkeit vom Stromanbieter
Ein Solarspeicher macht sie unabhängiger vom Stromanbieter. Anstatt Strom teuer aus dem Netz zu beziehen, nutzen Hausbesitzer oder Unternehmen ihre selbst erzeugte Sonnenenergie auch dann, wenn die Sonne nicht scheint.
Ein Stromspeicher kann bei einem Stromausfall auch als Notstromversorgung dienen und kritische Geräte wie Kühlschrank, Heizung oder Beleuchtung weiterhin mit Energie versorgen.
Welche Arten von Solarspeichern gibt es?
Es gibt verschiedene Typen von Batteriespeichern, die sich hinsichtlich ihrer Technologie, der Integration ins Stromnetz und der Kapazität unterscheiden. Die Wahl des passenden Batteriespeichers hängt von individuellen Faktoren wie der Leistung der Photovoltaikanlage, dem Stromverbrauch und den eigenen Energiezielen ab.
Kosten & Wirtschaftlichkeit
Ein Solarspeicher ist eine langfristige Investition, die sich sowohl ökologisch als auch finanziell lohnt.
Die Wirtschaftlichkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Speichergröße, die Batterietechnologie und die Strompreise.
Obwohl die Anschaffungskosten zunächst hoch erscheinen, kann ein Batteriespeicher dazu beitragen, die Stromkosten erheblich zu senken und den Eigenverbrauch von Solarstrom zu maximieren.
Was kostet ein Batteriespeicher für eine Photovoltaik Anlage?
Die Solarspeicherpreise variieren je nach Speicherkapazität, Hersteller und Technologie. Grundsätzlich ist die Kapazität der wichtigste Kostenfaktor:
- Klein (5 kWh): ca. 4.000–6.000 CHF
- Mittel (10 kWh): ca. 7.000–12.000 CHF
- Groß (15+ kWh): ab 12.000 CHF
Weitere Kostenfaktoren:
- Ein Lithium-Ionen-Speicher ist teurer als Blei-Säure-Batterien, bieten aber eine höhere Energieeffizienz und Lebensdauer.
- Hybrid-Wechselrichter kosten zusätzlich ca. 1.500–3.500 CHF, je nach Modell.
- Installation und Anschluss eines Stromspeichers kann zwischen 1.000–3.000 CHF kosten.
- Intelligente Energiemanagement-Systeme zur Optimierung des Eigenverbrauchs erhöhen die Effizienz, kosten aber extra.
Tipp zum Preis-Leistungs-Verhältnis: Ein Lithium-Ionen-Batteriespeicher mit 10 kWh ist für viele Haushalte ideal, da er ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis bietet.
Wann amortisiert sich ein Solarspeicher?
Die Amortisationszeit liegt meist zwischen 8 und 12 Jahren, abhängig von:
- Strompreisentwicklung: Je höher die Stromkosten, desto schneller lohnt sich der Speicher.
- Speichergröße und Systemeffizienz: Ein passender Batteriespeicher kann die Rendite steigern.
- Nutzung von Förderungen: Fördergelder reduzieren die Investitionskosten und verkürzen die Amortisationszeit.
Installation und Integration in das Stromnetz
Ein Batteriespeicher für Photovoltaik muss sorgfältig geplant und fachgerecht installiert werden, um eine optimale Energieeffizienz und Kompatibilität mit der Photovoltaikanlage zu gewährleisten.
Dabei gibt es mehrere wichtige Schritte, die berücksichtigt werden müssen, um die Leistung, Speicherkapazität und den Eigenverbrauch des Haushalts optimal auszubalancieren.
Strombedarf analysieren
Vor dem Kauf eines Solarspeichers ist es wichtig, den individuellen Stromverbrauch des Haushalts zu analysieren.
- Durchschnittlicher Tagesverbrauch (in kWh)
- Spitzenlastzeiten
- Ungenutzter Solarstrom
- Einspeisemenge ohne Speicher
🔹 Tipp: Je höher der Eigenverbrauch, desto rentabler ist ein Batteriespeicher.
Speicherkapazität planen
Die Größe des Stromspeichers ist entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des Systems.
- Bis 4.000 kWh → 5 kWh Speicher
- 4.000–6.000 kWh → 7–10 kWh
- 6.000+ kWh → 10–15+ kWh
Zu groß = unnötig teuer, zu klein = zu wenig Wirkung.
Optimale Speicherkapazität berechnen
Die optimale Speichergröße hängt vom Stromverbrauch, der PV-Ausrichtung und dem Autarkiegrad ab. Wer präzise planen will, nutzt Tools wie Optisizer.
Optisizer analysiert Verbrauchsdaten und findet die beste Kombination aus PV-Anlage und Speicher – ideal für Einfamilienhäuser, Gewerbe & Industrie.
Auswahl des passenden Systems
Bei der Auswahl eines Speichersystems gibt es zwei Varianten:
AC-gekoppelt:
- Einfach nachrüstbar
- Separater Wechselrichter nötig
DC-gekoppelt:
- Effizienter durch direkte Anbindung
- Hybrid-Wechselrichter möglich
Tipp: Für Neuanlagen ist DC oft die bessere Wahl.
Installation durch Fachbetrieb
Die Installation sollte immer durch einen zertifizierten Fachbetrieb erfolgen.
- Dauer: 1–2 Tage
- Komponenten: Speicher, Wechselrichter, EMS
- Platzbedarf: Trocken, gut belüftet
Achtung: Normen und Netzrichtlinien beachten!
Inbetriebnahme & Monitoring
Nach der Installation wird der Speicher eingebunden und konfiguriert.
- App-Steuerung für Überblick
- Datenlogger für Analyse
- Automatische Laststeuerung
Empfehlung – hochwertige Batteriespeicher
Qualität hat bei der Anschaffung eines Batteriespeichers Vorrang. In unserer langjährigen Erfahrung als Dienstleister für Solaranlagen haben wir mit den zwei hochwertigsten Herstellern für Batteriespeicher in der Schweiz zusammengearbeitet.
Neoom
Neoom ist ein österreichischer Hersteller und Anbieter innovativer Stromspeicherlösungen für die unterschiedlichsten Anwendungen.
Die Batterien basieren auf modernster Lithium-Ionen-Technologie und intelligenter Vernetzung, um den Eigenverbrauch zu optimieren und die Unabhängigkeit von Energieversorgern zu erhöhen.
Huawei
Der chinesische Technologiekonzern bietet mit seinen Luna2000-Systemen flexible, modulare Speicherlösungen an, die sich durch eine hohe Lebensdauer, starke Leistung und einfache Integration in bestehende PV-Systeme auszeichnen.
Dank intelligenter Energiesteuerung, App-Anbindung und Kompatibilität mit Smart-Home-Systemen gehören Huawei-Speicher zu den gefragtesten Lösungen auf dem Markt.
Unsere Solarspeicher-Lösungen
Solarmotion plant und installiert Solarspeicher, die perfekt auf die Bedürfnisse von Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern sowie Gewerbe- und Industriebetrieben abgestimmt sind. Jede Lösung basiert auf einer detaillierten Analyse des Verbrauchsprofils, der PV-Leistung und der gewünschten Autarkie.
Unsere Standorte decken die gesamte Ostschweiz und den Grossraum Zürich ab:
- Thurgau
- St. Gallen
- Zürich
- Appenzell Ausserrhoden
- Appenzell Innerrhoden
Durch diese regionale Nähe sind wir schnell vor Ort, kennen die lokalen Netzbetreiber, Tarifmodelle und baulichen Rahmenbedingungen und können Projekte besonders effizient umsetzen.
Fazit
Ein Solarspeicher ist eine sinnvolle Erweiterung für alle, die ihren Eigenverbrauch von Solarstrom maximieren, ihre Stromkosten senken und sich unabhängiger vom öffentlichen Stromnetz machen möchten.
Durch die Speicherung überschüssiger Solarenergie kann Strom auch in den Abendstunden oder bei schlechtem Wetter genutzt werden – das steigert die Effizienz einer Photovoltaikanlage erheblich.
Moderne Batteriespeicher sind technisch ausgereift und bieten dank Lithium-Ionen-Technologie eine lange Lebensdauer und hohe Energieeffizienz. Die Wahl zwischen AC-gekoppelten und DC-gekoppelten Systemen hängt von der bestehenden PV-Anlage ab, wobei DC-gekoppelte Batteriespeicher besonders für Neuanlagen effizienter sind.
Strom speichern, Kosten senken - Nutzen Sie Solarenergie rund um die Uhr.
FAQ – Meist gestellte Fragen zum Thema
Welche Vorteile bietet ein AC-gekoppelter Solarspeicher bei der Nachrüstung?
Ein AC-gekoppelter Solarspeicher lässt sich einfach in bestehende PV-Anlagen integrieren, benötigt allerdings einen separaten Wechselrichter. Er ist ideal für Nachrüstungen und macht den Eigenverbrauch schnell effizienter.
Lohnt sich ein Solarspeicher bei Stromausfall als Notstromlösung?
Ja, ein Solarspeicher kann bei Stromausfall als Notstromversorgung eingesetzt werden. Voraussetzung ist ein dafür ausgelegtes System mit Notstromfunktion.
Wie viel kostet ein Solarspeicher für ein Einfamilienhaus?
Die Kosten hängen von der Kapazität ab: Ein Stromspeicher mit 10 kWh kostet inklusive Installation etwa 8.000–15.000 €. Förderungen können die Investition zusätzlich reduzieren.
Welche Art von Solarspeicher eignet sich am besten für PV-Anlagen?
Was ist der Unterschied zwischen AC- und DC-gekoppelten Solarspeichern?
AC-gekoppelte Stromspeicher lassen sich einfach nachrüsten und sind mit vielen Solaranlagen kompatibel. DC-gekoppelte Systeme sind effizienter, da sie Umwandlungsverluste vermeiden.

Gründer und Geschäftsführer der solarmotion ag.
Seit über 14 Jahren begleitet Stefan Merz Hausbesitzer und Unternehmen auf dem Weg zu einer unabhängigen und nachhaltigen Energiezukunft. Als erfahrener Energieexperte setzt er auf individuelle Lösungen mit Fokus auf Eigenverbrauch, Wirtschaftlichkeit und technische Zuverlässigkeit.
Sein Antrieb: Die Energiewende greifbar machen – mit ehrlicher Beratung, hochwertigen Komponenten und einem starken Team. Unter seiner Leitung hat die solarmotion bereits über 1000 Projekte erfolgreich realisiert.